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die Ketzerei zu predigen, wobei er aber, vermuth⸗ lich um ſeine Sprachwerkzeuge anzufeuchten, ſeinem Glaſe ſo fleißig zuſprach, daß die vor ihm ſtehende Flaſche bald geleert war. Alle Anweſenden ſchwie⸗ gen, denn vor dem predigenden Moͤnche konnte Niemand zu Worte kommen; die oben erwaͤhnte alte Frau, dem Anſcheine nach ganz mit ihrem Roſenkranze beſchaͤftigt, deſſen Perlen ihr eine nach der anderen durch die Finger rollten, ſandte dann und wann einen Blick im Gemache umher, um zu ſehen, was Manuelita beginne, richtete dann aber immer wieder mit großer Andacht ihre Blicke auf den eifernden Prieſter.
Unterdeſſen beſchaͤftigten ſich die Wirthin und Manuelita nach und nach in einer und derſelben Pfanne geſalzenen Fiſch, Eierkuchen, Kaͤſe, Schin⸗ ken und Wuͤrſte zum ſchmackhaften, oder vielmehr zum unſchmackhaften Mahle zu bereiten. Uns
verlangte indeſſen ſehnlichſt danach, etwas zu eſſen
zu bekommen, und endlich breitete auch Manue⸗ lita wirklich eine Art von Tiſchtuch aus, welches aber nur einen Theil des Tiſches bedeckte; der Franziskaner⸗Moͤnch nahm nun ſofort den beßten Platz ein, und ſprach den Segen, worauf ſich die ganze uͤbrige Geſellſchaft niederließ. Ich hatte die Ehre zur rechten Hand des Moͤnchs zu ſitzen, die alte Frau, Manuelita's Tante, ſaß ihm zur Lin⸗
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