Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Hirt, wie wir aus einiger Entfernung wahrneh⸗ men konnten, mit einer Entſchloſſenheit erwartete, die nur eine lange Gewohnheit geben konnte. Mit ausgeſtreckten Armen ſtand er da, um das Thier bei den Hoͤrnern zu packen, ſo wie es ſich ihm nahen wuͤrde. Der Stier ſtuͤrzte Gewalt auf ihn zu, war aber ſe n Moment gefaßt und zu Boden geworfen, vorauf der Hirt einen Strick um die Hoͤrner des Thieres ſchlug und ihn an einen ſtarken Pfahl befeſtigte, ſo daß daſſelbe jetzt nichts weiter thun konnte, als bruͤllen und die Erde mit ſeinen Fuͤßen ſtampfen. Der Hirt ergriff nunmehr einen langen, mit Ei⸗ ſen beſchlagenen Knittel, und ſchlug damit auf den Stier los, bis derſelbe ruhig wurde.

Wir kehrten jetzt zu unſerer Geſellſchaft zu⸗ ruͤck, die von dem ſo eben ſtatt gehabten Vorfalle auseinander getrieben war, nun ſich aber wieder geſammelt hatte, und gemeinſchaftlich ſetzten wir darauf den Weg nach dem Ufer des Fluſſes fort, wo wir uns einſchifften und von wo aus wir in wenigen Augenblicken nach der Ruyſennor⸗Inſel gelangten, die ich vorſchlug, unſerem Gaſte zu Ehren, von nun an Jſabellen⸗Inſei zu nennen, ein Vorſchlag, welcher allgemeinen Beifall fand, mir aber von Jſabellen einen Blick verſchaffte, der bis in das Innerſte meiner Seele drang.„Ach!“