Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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„Sie ſcherzen, Raimundo,“ erwiederte ſie, „Ihr Bruder hat, ſeit Sie uns verließen, faſt kein Wort geſprochen.“

„Wirklich?“ fragte er,„was kann denn wohl der Grund eines ſo wunderbaren Benehmens ſeyn? Koͤnnen Sie mir denſelben wohl angeben?“

denn ſeyn, daß ihm ſeine Geſellſchaft nicht ge⸗

fiele.“ „Wie, Donna Jſabella,“ ſtammelte ich,„wie koͤnnen Sie glauben— wie koͤnnte irgend Je⸗

mand— Ihre Reize— verzeihen Sie— ich ver⸗ mag nicht——

„Schon gut, ſchon gut,“ fiel mein Bruder ein,„jetzt ſind wir im Reinen, es bedarf weiter keiner Erklaͤrung. Ich bin uͤberzeugt, daß dieſe abgebrochenen Worte einen Sinn, und noch dazu einen tiefen Sinn haben; ſind Sie nicht auch dieſer Meinung, ſchoͤne Iſabella?“

„Ich verſtehe mich zwar nicht aufs Errathen,“ antwortete dieſe,„aber ich bin uͤberzeugt, daß irgend ein Sinn zum Grunde liegt;— denn in ſoweit ich Don Eſteban kenne, ſcheint mir das Hervorbringen gedankenloſer Worte nicht ſeine Sache,“ „Sennorita,“ ſtammelte ich, mit hochgluͤhen⸗

„Wahrlich, nein!“ verſetzte Iſabella,„es muͤßte