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und kaum war meinem Vater der Beſuch des
Marquis gemeldet, als er auch unverzuͤglich mit⸗ der ganzen Familie herauseilte, ihn zu empfangen. Der Angekommene ſchloß ihn in ſeine Arme und. ſtellte ſeine Nichte meiner Mutter und meinen Schweſtern vor, welche die reizende Iſabella mit großer Herzlichkeit umarmten. Nach dieſen Begruͤ⸗ ßungen begaben wir uns in die Halle, wo wir uns ſaͤmmtlich an der mit Wildpret, Fruͤchten u. ſ. w. trefflich beſetzten Tafel zum Abendeſſen nieder⸗ ließen.
Mein Bruder, welcher in dem Marquis und ſeiner Nichte ſofort den Herrn und die junge Dame wiedererkannte, die ihm unfern Cabezon begegnet waren, trat naͤher, und der Marquis aͤußerte ſeine Freude uͤber ihr Wiederſehen; waͤhrend ich mir ins geheim geſtehen mußte, daß Raimundo's von mir fuͤr uͤbertrieben gehaltene Schilderung von der
reizenden Iſabella das Urbild noch bei weitem nicht
erreicht hatte. Aurora ſchien es mir kaum zu verdienen, mit der lieblichen Pſyche verglichen zu werden, die ich vor mir erſchauete.
Erſt nach beendigter Abendmahlzeit ward die Begebenheit mit den Banditen ausfuͤhrlich erzaͤhlt, Alles wuͤnſchte unſeren Gaͤſten Gluͤck, der ihnen drohenden Gefahr entgangen zu ſeyn; und mein
„Vater ſandte ſofort mehrere ſeiner Diener und


