Landſtraße. Ich langte dort faſt athemlos an,
denn ich befuͤrchtete zu ſpaͤt einzutreffen; zum Gluͤck aber kam ich noch zur rechten Zeit; denn eben
war ich aus dem Gebuͤſch getreten, als ich das Geklingel der Maulthiere und die Stimme der
Zagals vernahm, welche eine Tirana ſangen.
„Halt, halt!“ rief ich, indem ich dem Wagen entgegen eilte,„halt, Euer aller Leben iſt in Gefahr, fahrt Ihr auch nur noch einen Schritt weiter!“
Die Poſtillons hielten die Maulthiere an, und ein Herr im Wagen fragte, was es gaͤbe.
Ich erzaͤhlte nun, was ich geſehen und ge⸗ hoͤrt hatte, und rieth einen anderen Weg einzu⸗
ſchlagen.
„Wir wollen nach Cigales“, entgegnete der Fremde,„das Gehoͤlz, deſſen Sie erwaͤhnen, be⸗ findet ſich vielleicht jenſeits des Dorfs, und ſo haͤtten wir nichts zu fuͤrchten.“
„Wenn Sie auf dieſer Straße bleiben, muͤſ⸗ ſen Sie an jener Waldung voruͤber, bevor Sie Cigales erreichen, es fuͤhrt aber auch ein anderer Weg dahin, den ich Ihnen zeigen will.“
„Darf ich wohl fragen,“ nahm der Fremde wieder das Wort,„wem wir dieſe fuͤr uns ſo wichtige Nachricht verdanken?“
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