Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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zo de Mulas*). Der Moyoral ſitzt auf dem Bock und haͤlt die Zuͤgel der ihm zunaͤchſt befind⸗

lichen zwei Maulthiere, der einzigen, welche durch

Zuͤgel gelenkt werden, denn die vorderen vier ſind voͤllig frei und werden nur durch Worte regiert, außer an gefaͤhrlichen Stellen, oder wenn man in eine Stadt hineinfaͤhrt, wo dann der Zagal zwi⸗ ſchen die beiden Vordern tritt und ſie beim Half⸗ ter fuͤhrt. Die Koͤpfe der Thiere ſind mie Baͤn⸗ dern und Schleifen von verſchiedenen Farben ge⸗ ſchmuͤckt, und Gloͤckchen, wohl achtzehn bis zwan⸗ zig an der Zahl, haͤngen am Halſe. Jedwe⸗ des Maulthier kennt ſeinen Namen ganz genau, und gehorcht der Stimme des Mayoral mit er⸗ ſtaunenswuͤrdiger Folgſamkeit; laͤßt es irgend Eines an Gehorſam fehlen, ſo ſpringt der Mozo mit Bliz⸗ zesſchnelle von ſeinem Bocke, pruͤgelt das wider⸗ ſpenſtige Thier tuͤchtig ab, und ſchwingt ſich dann eben ſo ſchnell wieder auf ſeinen Sitz hinauf, wo⸗ bei er ſtets gar derb zu fluchen pflegt.

Auf dieſe Weiſe galoppiren ſie waͤhrend des ganzen Weges, unter dem Geklingel ihrer Gloͤck⸗ chen und dem Geſchrei des Mayoral, welcher nicht aufhoͤrt, ihre Namen mit ſtets verſchiedenen Beto⸗ nungen auszurufen, wobei er gemeinhin uͤber die

*) Oberkutſcher, Unterkutſcher, Knecht oder Fuͤtte⸗ rer der Maulthiere.