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Da dieſe Reiſe fuͤr uns immerdar eine große Feſtlichkeit war, hatten wir uns ſaͤmmtlich ſchon im Voraus geruͤſtet, um recht ſtattlich zu erſchei⸗ nen in dem Zuge, welcher nunmehr von unſerem Hauſe in der Stadt nach Cigales angetreten wer⸗ den ſollte. Seit mehreren Jahren ſchon war die Ordnung dabei folgende: Mein Vater und die⸗ jenigen unſerer Freunde, welche die Vendimias*) bei uns zubringen wollten, eroͤffneten den Marſch zu Roß, waͤhrend Raimundo und ich, als die Adju⸗ tanten meines Vaters, auf kleinen Kleppern ihm zur, Seite ritten. Hinter uns trabten auf Eſeln diejenigen unſerer Mitſchuͤler daher, die wir einge⸗ laden hatten, die Ferien mit uns zu verleben. Darauf kamen meine Schweſtern, die naͤmlich, welche reiten konnten, nebſt ihren Freundinnen, ſaͤmmtlich ebenfalls von Eſeln getragen; zu welchem Ende alle langohrigen Grauſchimmel des Dorfs in Requiſition geſetzt waren. Dieſer glaͤnzenden Eſel⸗Cavalcade folgte ein kleiner, von meinem Vater ſelbſt gefertigter und von zwei großen Ziegen gezogener Phaͤton, in welchem ſich zwei meiner juͤngeren Schweſtern befanden; und gleich hinter⸗ drein kam der mit Maulthieren beſpannte Wagen, in dem meine Mutter, meine juͤngſten Schweſtern und unſere alte Duenna ſaßen, welche Letztere einen
*) Die Zeit der Weinleſe.


