Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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13.

Auf dem Gipfel jener langen Bergkette angelangt, die auf der einen Seite die Pyrenaͤen vereinigt, und auf der anderen einen Damm gegen die Wo⸗ gen des Oceans bildet, ſahen wir tief unter uns ein weites Thal, durch welches mehrere Arme der Bidaſſoa hinſtroͤmten. Etwas rechts von uns, auf dem Gipfel eines Berges, gewahrten wir die Eremitage des heiligen Martial, die da be⸗ ruͤhmt geworden, weil hier die franzoͤſiſchen Adler zum letztenmal Stand gehalten. Ein viereckiger Thurm, von einer Anzahl Haͤuſern umgeben, war in der Mitte des Thales zu ſchauen, etwas links am Seeufer lag Irun, und weiterhin Fontarrabia, waͤhrend der kleine Ort Anday an dem Abhange der Frankreich begraͤnzenden Berge zu ſehen war. Die Majeſtaͤt dieſer Felſen, die reiche Frucht⸗ barkeit des Thales, die Mannichfaltigkeit der Ge⸗ gend und der unermeßliche, ſich vor dem Auge entrollende Ocean bilden eine, zur Graͤnze zweier großen Reiche trefflich geeignete Landſchaft. Nachdem wir bis an die franzoͤſiſche Graͤnze einen Fuͤhrer mitgenommen hatten, langten wir bei der Bruͤcke von Oholdizum an. Dieſer kleine Strom, ſprach unſer Fuͤhrer, bildet die Graͤnze von Spanien und Frankreich nichts kann ſchoͤ⸗