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voll ausgerufen, zu mir herauf erſcholl. Ich hoͤrte nichts mehr, ſondern ſank bewußtlos in meinen Stuhl zuruͤck; das Geſchrei meiner Gattin rief die Diener herbei, und ich ward fuͤr todt auf mein Lager gebracht.) „Dorothea, meine ungluͤckliche Tochter, war in dieſem Augenblicke nicht daheim, ſie war aus⸗ gegangen, um eine Freundin zu beſuchen, aber die Schreckenskunde, daß ihr Bruder und ihr Gelieb⸗ ter von den Franzoſen gefangen genommen und in die Stadt geſchleppt waͤren, um hingerichtet zu werden, erreichte bald ihr Ohr. Nach dem erſten heftigſten Schmerze, gab ſie ſich indeß der Hoff⸗ nung hin, daß es ihr vielleicht gelingen werde, das Herz des grauſamen Dunier zum Mitleid zu be⸗ wegen.“ „ Sie ſtuͤrzte ſofort nach Hauſe zuruͤck, um mich um die Erlaubniß zu bitten, ſich dem fraͤn⸗ kiſchen Befehlshaber zu Fuͤßen werfen zu duͤrfen; da ich aber noch immer in einem bewußtloſen Zuſtande dalag, beſchloß ſie, dieſen Schritt ohne Weiteres zu thun, nachdem ſie indeß zuvor dazu die Einwilligung ihrer tief bekuͤmmerten Mutter erhalten hatte. Von einer Magd begleitet, begab ſie ſich ſofort nach dem Hauſe, in welchem ſich Dunier einquartiert hatte, und wo ſie auch unver⸗ zuͤglich in ſein Zimmer gefuͤhrt ward. Seine wilden


