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genden zuruͤck, wo jede Stelle dem ſpaniſchen Pa⸗ trioten heilig iſt, wo einſt Numantia ſtand. Oft wenn ich auf ihren einſamen Ruinen ruhte, habe ich vor meine Phantaſie jene Tage des ſpaniſchen Ruhms zuruͤckgerufen, in welchen die Buͤrger die⸗ ſer Stadt kuͤhn die Mauern derſelben gegen die roͤmiſchen Legionen vertheidigten, und es endlich vorzogen, ſich in die Flammen zu ſtuͤrzen, als das Joch der Sklaverei auf ſich zu laden.
Als ich eines Tages wieder meine Schritte nach dieſen Ruinen lenkte, erblickte ich einen mei⸗ ner Kameraden, Namens Ramirez, welcher, das Haupt auf ſeine Hand geſtützt, auf einem Steine
ſaß. Er war ſo tief in ſeine Gedanken verſun⸗ kei, daß er meine Annaͤherung nicht gewahrte. Obgleich er kaum ſechs und dreißig Jahre alt, war ſeine Stirn dennoch ſchon gefurcht, ſein Haar ergrauet und auf ſein Antlitz das Gepraͤge des Kummers eingedruͤckt, ſo daß man ihn beim erſten Anblick fuͤr weit aͤlter hielt. Er war immer ſehr zuruͤckgezogen und ſchien eine Beute inneren Gra⸗ mes, denn er war ſtets fuͤr ſich allein, und wir hatten uns bis jetzt kaum begruͤßt. Zuweilen hatte ich indeß bemerkt, daß ſich ſeine Blicke mit einem unbeſchreiblichen, mir ewig unvergeßlichen Ausdruck des Schmerzes auf mich richteten. Einſt befanden wir uns bei einem Angriffe dicht neben einander,


