Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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im Felde anbetrifft, ſo zeugt ſchon dafuͤr genug die Art und Weiſe, womit er das Vorhaben der obgenannten Generaͤle vereitelte.

Es war die Abſicht der Generaͤle Loiſon und Solignac, als ſie von Vittoria und Miranda aus⸗ marſchirten, ſich zu gleicher Zeit auf Logrono zu werfen, in der Hoffnung, den Marquis zu uͤber⸗ raſchen, deſſen Guerillas die Communication zwi⸗ ſchen Bayonne und Madrid unſicher machten, und ſich kuͤhn bis an die Thore von Burgos, Miran⸗ da, Vittoria u. ſ. w. wagten. General Loiſon hatte gegen fuͤnf bis ſechs Tauſend Mann; auch hatte man die Bagage, ja ſogar die Torniſter zu⸗ ruͤckgelaſſen, damit die Soldaten um ſo leichter die Berge zu erklimmen vermoͤchten. Sobald ſie LCoygrono erreicht hatten, beſetzten ſie ſofort alle Thore und Ausgaͤnge am rechten Ufer des Ebro, ſammt der Bruͤcke, die an das linke Ufer dieſes Fluſſes fuͤhrt. Darauf zogen ſie in die Stadt ein, trafen aber dort, zu ihrem unbeſchreiblichen Erſtaunen, auch nicht eine einzige Guerilla, hat⸗ ten ſie gleich gehofft, uns Alle in ihre Gewalt zu bekommen.

Der Marquis, vollkommen unterrichtet von den Bewegungen der Franzoſen, und von dem Augenblick, in welchem ſie aller Wahrſcheinlich⸗ keit nach zu Logrono anlangen wuͤrden, hatte ſeine