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1.
Jch war nur erſt einige Tage in Osma, als un⸗ ſer General mich mit einer Depeſche an den zu Logrono befindlichen Marquis Porlier abſandte. Ich brach auf und nahm nur vier zu meinem Corps gehoͤrende Dragoner nebſt dem muntern An⸗ ton mit mir, den ich, da mein voriger Bedienter noch nicht wieder zum Vorſchein gekommen war, in meinen Dienſten behalten hatte; auch langte ich gluͤcklich zu Logrono grade in dem Augenblicke an, in welchem Porlier Kunde erhalten hatte, wie die Generaͤle Loiſon und Solignac beſchloſſen haͤt⸗ ten, auf ſein kleines Heer Jagd zu machen. Porlier war mehr von kleinem als großem Koͤr⸗ perbau, dabei aber ſehr gut gewachſen; auch wur⸗ den ſeine Geſichtszuͤge von feurigen, durchdringen⸗
den, ſchwarzen Augen belebt. Sein Benehmen
war hoͤchſt einnehmend, und ſein ganzes Weſen uͤberhaupt lebhaft und freimuͤthig. Sein Patrio⸗ tismus war ſo eifrig, daß er demſelben ſein Ver⸗ moͤgen, ſeine Ruhe und ſein Leben opferte. Was ſeine militairiſchen Talente und ſeine Thaͤtigkeit


