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die Dämmerung kaum hereingebrochen, weil die Tage ſehr lang waren, und ſo konnte er der Verſuchung nicht widerſtehen, unfern Lascelles Haus vorüber zu gehn, in der Hoffnung Ca⸗ rolinen, wenn auch nur in der Ferne, zu erblicken.
Sein Herz klopfte hörbar, als er die weißen
Schornſteine ſich über die Bäume, welche das 1
Haus umgaben, erheben ſah. Jeder Baum— jeder Strauch— ja der Zaun, der den Garten einſchloß, war ihm theuer. Er trat an die Pforte, und das Haus, einſt die Wohnung des Friedens und der Unſchuld, lag nun vor ihm da. Wie
anders war es jetzt; wer hatte dieſen Wandel
herbeigeführt? wer den Frieden zerſtört? wer
war wie ein Dämon in die Mitte dieſer guten Menſchen getreten? wer hatte ihre Ruhe ver⸗ nichtet?
Er wanderte eine Zeitlang auf und ab und war eben im Begriff ſich fortzubegeben, als er, wer malt die Gefühle, die bei dieſem An⸗
blick ſeine Bruſt erfüllten, Carolinen erſchauete, Hemond. I. Band. 18
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