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dern Eduard, der zweite Sohn des Herrn Las⸗ celles ins Zimmer trat; ein lieblicher Knabe von
zehn Jahren, auf den Osmond ungemein viel
hielt, zumal da er Carolinen ſo ahnlich ſah.
Der Kleine trat mit Verlegenheit näher, offenbar weil er nicht wußte, wie er es an⸗ fangen ſollte, kalt und fremd gegen Osmond zu thun, denn ſein Vater hatte ihn beauftragt, den Brief, deſſen Überbringer er war, abzu⸗ geben und ſich dann ſogleich zu entfernen, ohne ſich in eine Unterredung mit dem Em⸗ pfänger einzulaſſen.
Auf Osmonds Fragen nach Carolinens Be⸗
finden, erwiederte er nur kurz weg, daß die
Schweſter ſehr krank ſey.
Dann wollte er unverzüglich wieder von dan⸗ nen, Osmond aber konnte ſich von ſeinem kleinen Freunde ſo ſchnell nicht trennen.
„Komm her Eduard,“ ſprach er,„ruhe Dich aus, trink ein Gläschen Wein, iß ein Paar Früchte.


