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das allein gewahrt mir noch einigen Troſt,— dar⸗ um will ich fortfahren zu Gott zu flehen, vielleicht daß er meine Bitte erhört und mich aus einer Welt nimmt, die mir durch Ihre Schuld nur Qual und Leiden darbietet. Aber ich will Ihnen keine Vorwürfe machen, Osmond— ich beklage Sie— ach, ich hätte Sie ſo wahr⸗ haft lieben können— ich liebte Sie einſt— ja ja, damals waren wir glücklich;— aber wir waren damals auch noch ſchuldlos,— ſpäterhin laͤchelte uns das Glück nie wieder,— nein, nein, nie wieder!! „So erfahren Sie denn nun, was ich zu thun beſchloſſen habe:— ich will der Welt mit allen ihren Hoffnungen und Bekümmerniſſen entſagen,— in der Einſamkeit will ich leben— meine Tage der Reue und dem Gebet wid⸗ men. Auch für Sie will ich beten, Os⸗ mond— oft, recht oft— denn ich kann Sie nicht vergeſſen, ob Sie gleich grauſam gegen mich verfuhren; eine ſchrankenloſe Leiden⸗ ſchaftlichkeit verhärtete ihr Herz. Ach, Os⸗


