Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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Er näherte ſich ihr mit der innigſten Zaäͤrt⸗ lichkeit, aber ſo wie Caroline ihren Vater er⸗ blickte, erfaßte das Gefühl ihres Elends ſie mit neuer Gewalt und ſie bedeckte ihr Geſicht mit beiden Händen.

Er ſchloß ſie in ſeine Arme, hob ſie ſanft von dem Lager empor, und ſprach zu ihr mit den liebevollſten Worten.„Mein theures, theu⸗ res Kind,“ fragte er,„was iſt Dir begegnet? Sprich, ſprich, mein ſüßes Kind, ängſtige doch Deinen Vater nicht ſo ſehr!“

„Ich ängſtigen!— meinen guten Vater!“ ſprach Caroline, indem ſie ihre Arme um ſeinen Nacken ſchlang— ſchnell aber, wie von einem plötzlichen Gedanken erfaßt, wand ſie ſich wie⸗ der von ihm los, ſtürzte vor ihm nieder auf ihre Kniee und faltete flehend die Hände: „Vater, Vater!“ jammerte ſie, ⸗ſchützen Sie mich vor Osmond— er iſt ſo grauſam, ſo furchtbar— retten, retten Sie mich!—“