Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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denn ſie fürchtete, es ſey dem lieben Mädchen etwas Entſetzliches begegnet, eilte ſie ihr ent⸗ gegen und drang mit Fragen in ſie. Caro⸗

line aber war zu keiner Antwort zu bewegen. Alle Verſuche der Tante ſie zu beruhigen, waren fruchtlos:„ich habe einen Vater! ich habe einen Vater!“ rief ſie immer wieder und wieder. „Er wird mich beſchützen, er wird mich retten!“

So im Hauſe angelangt, brach ſie in eine Thränenfluth aus, die ihr Erleichterung zu ver⸗ ſchaffen ſchien; niemand war zugegen als ihre Tante, denn der Vater war abweſend und die Mutter, welche ſich nicht wohl befand, hatte ſich zu Bette gelegt.

Carolinens Gemüthsbewegung dauerte indeß noch immer fort, die Tante fragte vergebens nach der Urſache; endlich ſprang Caroline unge⸗ duldig von ihrem Sitze auf und eilte auf ihr Zimmer, wo ſie auf ihr Lager niederſank. In dieſem Augenblick kehrte Herr Lascelles zurück und ward, von ſeiner in unnennbarer Angſt ſchwebenden Schweſter, zu der Tochter geführt.