Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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müßten Mitleid mit dem armen Mäͤdchen— ja mit uns allen empfunden haben.“

Sie ſchwieg einen Augenblick.—„Wir mach⸗ ten einſt eine ſo glückliche Familie aus—“ fuhr ſie darauf fort, jetzt aber!—⸗ ſie vermochte nicht weiter zu reden. Sie wandte ſich von ihm und verbarg ihr Geſicht mit ihrem Tuche.

Osmond war ungemein erſchüttert; in der Zerknirſchung ſeines Herzens verſprach er alles zu thun, was man von ihm verlangen würde; es drängte ihn, etwas von Carolinen zu er⸗ fahren:„Wie geht es ihr?“ fragte er.

Die Tante ſchüttelte den Kopf. Caroline ſey ſehr krank, war ihre Antwort, wolle er aber ihre Wünſche erfüllen, würde ſie hoffent⸗ lich bald ruhiger werden.

Der Sinn dieſer Worte war für Osmond furchtbar, er erkannte darin ihren Abſcheu, ihr Entſetzen und ſchritt im Zimmer wie ein Wahn⸗ ſinniger auf und ab.

Miſſ Lascelles bat ihn ſich zu ſaſen.