Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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So verſtäͤndig und wahr auch dieſe Bemer⸗ kungen waren, ſie trieben dennoch Osmond faſt bis zur Wuth und er überhäufte ſich ſelbſt mit Vorwürfen, daß er ſie einer Leidenſchaft fähig gehalten habe, die ſie ſelbſt nicht einmal zu be⸗ greifen im Stande wäre. Seine Ungeduld trieb ihn an, ihr Begehren zu erfuͤllen und ihr auf immer zu entſagen.

Aber ſie in Frieden ziehn zu laſſen, war mehr als das bittere Gefühl in ſeinem Inneren ihm zu thun erlaubte. Er wandte ſich zu ihr mit einem Lächeln, daß ihn ihr noch furchtbarer machte als der Zorn, der ſie ſo oft mit Schrecken erfüllt hatte.

„Sie haben,“ ſprach er,„alles gethan, was in ihren Kräſten ſtand, mich von ſich zurückzu⸗ ſtoßen und ſich ſelbſt von den Feſſeln einer ver⸗ haßten Verbindung zu befreien. Sie haben mir klar und deutlich den Abſcheu gezeigt, der Ihr Herz gegen mich erfüllt. Jetzt möchten Sie mich nun noch überzeugen, daß ich aͤhnliche Gefühle in Rückſicht Ihrer hege. Ich geſtehe, daß dem