Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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„Und Sie, Lady Mary, werden doch hof⸗ fentlich auch von der Parthie ſeyn?— Aber ach, mein Gott, da kommt Herr Belford, der langweiligſte Menſch von der Welt, ohne Zwei⸗ fel, um mich zu Tiſche zu führen.“

„Herr Belford ſoll mich dieſes Vergnügens nicht berauben,“ unterbrach ſie Osmond, indem er ihr ſeinen Arm mit jener Anmuth darbot, die alle ſeine Bewegungen bezeichnete.„Erlau⸗ ben Sie mir Lady Mary, ſprach Belford nun zu dieſer gewandt, und ſo ward das arme Mädchen gezwungen, die Tiſchnachbarin des langweiligſten Menſchen der Welt zu werden, deſſen unange⸗ nehmer Nähe Osmonds zuvorkommende Artigkeit ſo eben Lady Johanna entriſſen hatte. Aber die feine Bildung und die natürliche Gutmüthigkeit’ der Lady Mary lehrten ſie, auf Niemand mit Ge⸗ ringſchätzung blicken, und ohngeachtet ihre Augen unwillkürlich dann und wann nach jener Seite der Tafel wanderten, an der Osmond und Lady Jo⸗ hanna ſaßen, offenbar mit der gegenſeitigen Unterhaltung vollkommen zufrieden, zwang ſie