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des Tages hinabgeſunken, dem ſanfteren Schim⸗ mer des Mondes Raum gewährend, der ſein milderes Licht durch die Blätter des Baumes in den Bach ſenkte, welcher zu ihren Füßen murmelte.
Alles um ſie her war ſtill; die Natur ſelbſt ſchien ſich einer ruhigen Betrachtung ihrer eigenen Reize hingegeben zu haben. Noch einmal bat
Osmond, und Lady Mary, unfähig ihm die Er⸗
füllung des geäußerten Wunſches zu verſagen, trug mit ihrer lieblichen Stimme, in einer einfa⸗ chen Melodie, die frommen Worte einer feierli⸗ chen Hymne vor.
Kaum wiſſend, was er that, hatte Os⸗ mond, während ſie ſang, ihre Hand erfaßt; er ſchien in tiefes Sinnen verſunken, ſeine Seele mit andachtsvollen Gedanken erfüllt. Er hätte in dieſem Augenblicke ſterben,— auf immer eine Welt verlaſſen mögen, ſo wenig im Stande, die Hoffnungen zu erfüllen, die in ſeiner Bruſt auf⸗ zukeimen begannen.„Theure, theure Mary,“ rief er,„o wenn es mir doch vergönnt wäre, ſo meinen letzten Athemzug auszuhauchen!“


