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higenden Worte:„lieber, lieber Osmond!“ im zärtlichſten Tone ausgeſprochen, über ihre Lippen ſchlüpften. Er erwiederte ihren Druck mit Wär⸗ me:„Der Himmel vergelte Dir Deine Güte, Beſte Deines Geſchlechts,“ rief er aus.—„Wie wenig verdiene ich eine Theilnahme, wie die Deine.— Aber vergeſſen Sie mich, Mary! vergäße mich doch jedermann! ach könnte ich mich doch ſelbſt vergeſſen!
„Welch ein Ausbruch der Verzweiflung iſt das,“ entgegnete Lady Mary;„welch' eine furchtbare Urſache kann ſie herbeigeführt haben!
„Ich bin krank,“ erwiederte Osmond,„und meine Seele leidet; ſchreckenvolle Phantaſie⸗ gebilde erfüllen ſie— ich bin das nicht mehr, was ich war!“
„Dieß Geſtandniß wenigſtens iſt wahr,“
dachte Lady Mary,„dieſe ſchwermuthsvolle Ver⸗ ſicherung bedarf keiner Beſtätigung.“
Es ſchien, als ob ihr Gefährte ihre Gedan⸗
ken errieth, ihre Seufzer verdollmetſchte, denn
mit einem trüben Lächeln auf ſie blickend, fuhr er,
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