Teil eines Werkes 
1. Band (1828)
Entstehung
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begann Osmond, als ſie eine Weile ſchweigend neben einander dahingewandelt waren.„Aber ich weiß nicht, ob ich Sie auch noch jetzt mit Recht ſinnend nennen darf, mir ſcheint, ich kann Ihnen zu einer größern Heiterkeit, als Sie ſonſt beſaßen, Glück wünſchen!“

Ach, die Heiterkeit, von der er ſprach, war nichts als ein Schleier, den jungfräulicher Stolz über die Gefühle ihres Herzens geworfen hatte.— Sie ſeufzte tief auf bei dieſer Bemerkung, die mit der Wirklichkeit ſo ganz im Widerſpruche ſtand.

„Waͤre dem nicht ſo,“ fragte Osmond, mit inniger Theilnahme auf ſie hinabblickend.

Sie wagte kaum etwas zu erwiedern; ihrer Stimme, wußte ſie, konnte ſie nicht vertrauen; ſich indeß wegwendend, damit er die Thräͤnen nicht gewahre, die ihren Augen entperlen wollten, entgegnete ſie endlich„Ich bin ſo glücklich— wie ich es zu ſeyn verdiene!“

„Dann ſind Sie in der That überglücklich!! rief Osmond mit lebhaftem Eifer.