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„Welche Symptome zeigen ſich denn?“ fragte Wayland Smith vortretend.
„Wie?“ entgegnete der Bote, der jenen Ausdruck nicht zu verſtehen ſchien.
„Ich meine, wodurch ſich die Krankheit zeigt, wo ſie eigentlich ſitzt.“
Der Bote ſah Treſſilian an, ſo, als wünſche er zu er⸗ fahren, ob er dieſe von einem Fremden an ihn gerichtete Fra⸗ ge auch beantworten duͤrfe, und erhielt von dieſem ein be⸗ jahendes Zeichen.
Steffens erzaͤhlte nun, daß nach und nach die Kraͤfte ge⸗ ſchwunden, daß ſich zur Nachtzeit ein heftiger Schweiß ein⸗ geſtellt habe, der Appetit vergangen ſey, und daß ſich Ohn⸗ machten gezeigt haͤtten.
„Mit einem Druck im Magen, und leichtem Fieber ver⸗ bunden,“ fiel Wayland ihm in die Rede.
„Ja, ja, ſo iſts,“ entgegnete der Bote mit einigem Erſtaunen.
„Ich weiß, woher dieſe Krankheit entſtanden,“ erwie⸗ derte Wayland Smith,„ich kenne die Urſache. Euer Herr hat vom Manna des heiligen Nicolas gegeſſen; ich weiß auch, wie dies Uebel zu heilen— mein Meiſter ſoll nicht ſagen, daß ich umſonſt in ſeinem Laboratorium ſtudirte.“
„Was ſoll das heißen?“ fragte Treſſilian mit gerunzel⸗ ter Stirn;„hier iſt von einem der erſten Maͤnner England's
die Rede,— vergiß nicht, daß Scherz hier uͤbel angebracht
waͤre.“— „Gott bewahre mich auch davor!”“ ſagte Wayland Smith;„ich ſage ja nur; daß ich ſein Uebel kenne und es
heilen kann; erinnert Euch, was ich fuͤr Sir Hugh Robſart
gethan!“


