Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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- 216 ſey, er ihm jetzt auch erlauben moͤge, ihm nach Hofe zu folgen. Treſſilian hatte hieran in der That ſelbſt ſchon ge⸗ dacht; denn die ſchlaue Gewandtheit und die mannichfachen Kenntniſſe, welche der kluge Kerl ſeit ſeiner Bekanntſchaft an den Tag gelegt hatte, uͤberzeugten ihn, daß ſein Bei⸗

ſtand ihm von Nutzen ſeyn koͤnne. Wayland aber war vor

der Juſtiz nicht ganz ſicher, und hieran erinnerte ihn jetzt Treſſilian, indem er ihn Pinnewinks Zangen und Pfriemen ins Gedaͤchtniß zuruͤckrief. Wayland Smith aber lachte dazu.

Seht Herr, ſprach er,die Kleidung eines Schmidts habe ich bereits in die eines Dienſtmannes verwandelt; nun brauche ich nur meinen Schnauzbart, der jetzt herabhaͤngt, ſo hinaufzuziehen, und ihn mit einer gewiſſen mir bekann⸗

ten Tinktur zu faͤrben, der Teufel ſelbſt ſoll mich dann

nicht wieder erkennen. Dieſe Worte begleitete er mit der dazu gebzeenden

Handlung; und in weniger als einer Minute ſtand er, ver⸗

mittelſt einiger mit ſeinem Haar und Bart vorgenommenen Veraͤnderungen, wie ein fremder ganz unbekannter Mann vor Treſſilian. Nichts deſto weniger aber nahm dieſer dennoch Anſtand, ihn mit ſich zu nehmen, und der Kuͤnſtler ward um ſo dringender.

Ich dank Euch Leib und Lohen, Herr! rief er aus, und ich moͤchte Euch gern einen Theil meiner Schuld ab⸗ tragen, zumal da ich durch William Badger erfahren habe, auf welche gefaͤhrliche Arbeit Ihr auszieht. Zwar mache ich keinen Anſpruch darauf, ein Raufbold zu ſeyn, der die Sache ſeines Herrn ſtets mit Schwerdt und Schild zu ver⸗ theidigen bereit iſt; ich gehoͤre im Gegentheil zu jenen, die lieber dem Ende einer Mahlieit, als dem Anfange eines