Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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p„ Gott ſteh' mir bei,“ rief die Alte,„weiß ich doch

nicht, Meiſter Domine, wie es Euch einfallen kann, meinen lieben Jungen ſolch Amt zu uͤbertragen, nicht darum, daß Ihr's wißt, füll' ich euren Magen, und bekleide eure Ge⸗ beine.“

„Ich ſteh Euch dafur, gute Alte,“ entgegnete Magiſter Holiday,„daß Satan, wenn anders Satan da mit im Spiele iſt, eurem Soͤhnlein kein Haar kruͤmmen ſoll, denn Dickie kann ſein pater wie der beſte, und verſteht den boͤſen Feind abzuwehren— Eumenides Stygiumque nefas."

„Ei was,“ rief die Alte,„ich habe, wie geſagt, den Zweig eingenaͤht, das hilft mehr als eure Gelehrſamkeit; aber trotz alle dem iſt es ein boͤſes Ding, den Teufel oder

ſeinen Gehuͤlfen aufzuſuchen.“ 3„Mein guter Kleiner,“ ſprach Treſſilian, welcher an ei⸗ nem grotesk⸗laͤchelnden Zug im Geſicht des Knaben zu be⸗ merken glaubte, daß er mehr nach ſeinem eigenen Sinn, als nach den ihm ſo eben ertheilten Vorſchriften zu handeln ge⸗ ſimmt ſey;„ich will Dir ein Silberſtuͤck geben, wenn Du mich zur Schmiede jenes Mannes fuͤhrſt.

Der Burſche nickte ihm von der Seite auf eine Weiſe zu, welche ihm Gewaͤhrung verhieß, waͤhrend er zu gleicher Zeit ausrief:„Ich Euer Begleiter zu Wayland dem Schmidt? ſagte ich Euch denn nicht, daß der Teufel mit mir davon ſüegen koͤnnte, wie der Habicht hier(er ſah zum Fenſter hin⸗ aus) mit dem Kuͤchlein der Mutter.“

„Ein Habicht, ein Habicht!” ſchrie die Alte, alles Ue⸗ brige vergeſſend, indem ſie zur Rettung ihres Huhnes ſo ſchnell hinausſtuͤrzte, als es ihr altes morſches Untergeſtell erlaubte.“