Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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„Und ich,“ fuhr die Alte fort,„habe den Zweig einer Eſche in das Futter ſeines Wamſes genaͤht, ſeitdem der feule Dieb druͤben ſeine Kunſt an Menſchen und Vieh hier im Lande ausuͤbt.“

„Und da er, wie ich hoͤchlich argwoͤhne, ſeines eigenen Zeitvertreibes wegen oft nach der Wohnung jenes Zauberers hinſchleicht, mag er dieſesmal hingehen, um dem fremden Herrn gefaͤllig zu ſeyn. Ergo, heus Ricarde! adsis quaeso, mi didascule.“

Der auf ſo liebreiche Weiſe herbeigerufene Zoͤgling kam endlich ins Zimmer geſtolpert; ein breitbeiniger unanſehnli⸗ cher Zwerg, der ſeiner kurzen Geſtalt nach zwoͤlf oder dreizehn Jahr alt zu ſeyn ſchien, obgleich er wirklich um einige Jah⸗ re aͤlter war; brennend rothes Haar hing ſtruppig uͤber ſein von der Sonne verbranntes Geſicht herab, in welchem eine breitgedruͤckte Naſe und zwei argwoͤhniſch graue Augen ſicht⸗ bar waren, die eine ſchiefe Richtung zu ſehen angenommen hatten, obgleich es eigentlich kein Schielen genannt werden konnte. Es war unmoͤglich, dieſen kleinen Kerl anzublicken, ohne ſich zum Lachen gereizt zu fuͤhlen, vorzuͤglich, wenn ihn die Alte, trotz ſeines Straͤubens und Abwehrens, mit groß⸗ muͤtterlicher Jaͤrtlichkeit an ihre Bruſt druͤckte, ihn kuͤßte, und 3 ihn„koſtbare Perle der Schoͤnheit“ nannte.

„Rieardo!“ ſprach der Magiſter;„Du ſollſt mit fort, fort bis zum Huͤgel, um dieſen ehrenwerthen Herrn hier, die Werkſtatt des Schmidts zu zeigen.“.

ein trefſüches Geſchäft an ſo frühem Morgen“ ſagts der Knabe, in beſſerem Engliſch, als Treſſilian erwartet hatte,„wer weiß, ob nicht der Teufel mit mir davon fliegt, ehe ich zuruͤckkehre.“.