Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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60 2 machen, 3 zeige ihm ſeinen Weg uͤber unſere Graͤnze, waͤh⸗ rend ich die halsſtarrige Dame hier zur Raiſon bringe. Zieh dein Schwerdt, und lauf ihm nach!

Ich folge ihm, ſagte Michael Lambourne,und will ihn ſchon außer Landes bringen. Aber einem Manne Schaden zuzufuͤgen, mit dem ich meinen Morgentrunk ge⸗ than, das geht nicht an und iſt gegen mein Gewiſſen. Ahit dieſen Worten verließ er das Gemach.

Treſſilian folgte indeß mit haſtigen Schritten den er⸗ ſten beſten Pfad, der ihn aus dem wilden, uͤberwachſenen Park, in welchem Foſters Herrenhaus gelegen war, zu fuͤh⸗

ren verſprach. Eile und Seelenſchmerz ließen ihn aber nicht

auf ſeine Schritte achten, und ſtatt den Weg nach der Allee

einzuſchlagen, welche zum Dorfe fuͤhrte, war er in eine an⸗

dere gerathen, die, nachdem er ſie eine Weile lang mit hef⸗ tigen Schritten raſtlos verfolgte, ihn an die entgegengeſetzte Seite der Beſitzung brachte, wo eine in der Mauer befind⸗ liche Thuͤr ins Freie fuͤhrte.

Treſſilian ruhete hier einen Augenblick. Es galt ihm gleich, auf welchem Pfade er einen Ort verließ, der ſeiner Erinnerung ſo verhaßt war; aber es ſchien wahrſcheinlich, daß die Wandthuͤr verſchloſſen, und ſeln Entfernung durch ſie alſo unmoͤglich ſey.

Ich muß dennoch den Verſuch machen, ſagte er zu ſich ſelbſt.Das einzige Mittel, dieſes verlorne dieſes elende

ungluͤckliche, und dennoch hoͤchſt liebenswuͤrdige Maͤdchen,

den Banden zu entreißen, welche ſie umfangen halten, beruht jetzt nur noch auf dem Beiſtand der verletzten Ge⸗

ſetze dieſes Landes; ihr Vater muß ihre Kuͤlfe auffordern

und ich eilen, ihm dieſe herzzerreißende Botſchaft zu uͤber⸗

bringen.