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„Fuͤrwahr, ein huͤndiſches Unternehmen,“ entgegnete Foſter,„ſo ſich in meine Privat⸗Angelegenheiten eindraͤn⸗ gen zu wollen; aber Du warſt immer ein ſchlecht erzogener Hund!“
„Du ſollſt keine Urſache haben, mich ſo zu nennen, wenn Du anders nicht mein hoͤfliches Anerbieten verwirfſt,“ ſagte Michael Lambourne,„aber waͤre das, dann nimm Dich vor mir in Acht, Herr Ritter, wie's im Liede heißt. Ich will entweder Theil an Deiner Rechnung nehmen, oder einen Strich dadurch iehen; denn ich bin hieher gekommen, um entweder fuͤr oder gegen Dich geſchaͤftig zu ſeyn.“
„Wohl,“ ſagte Anthony Foſter,„da Du mir eine ſolche Wahl ſtellſt, will ich Dich lieber zum Freunde als zum Feinde haben. Du haſt Recht, ich kann Dich in die Dienſte meines Patrons befoͤrdern, der Mittel genug beſitzt, Dich und mich und noch hundert Andere auf die Beine zu helfen. Und die Wahrheit zu geſtehen, Du taugſt fuͤr ſeinen Dienſt. Kuͤhnheit und Geſchwindigkeit verlangt er,— die Buͤcher der Juſtiz koͤnnen fuͤr Dich reden— ſein Dienſt kennt keine Serupel— nun, wer haͤtte in Dir auch je ein Gewiſſen ge⸗ argwohnt?— Verſtellung iſt dem Diener eines Hofmannes noͤthig— Deine Mienen gleichen an Undurchdringlichkeit einer Mailaͤndiſchen Larve. Eins nur wuͤnſcht' ich noch in Dir verbeſſert zu ſehen.“
„Und was waͤre das, mein koſtbarer Freund?“ erwiederte Lambourne,„ich ſchwoͤre Dir beim Bett der Siebenſchlaͤfer, ich will nicht faul ſeyn, mich zu verbeſſern.“
„Du giebſt jetzt eben ein Beiſpiel davon,“ ſagte Foſter. »Deine Rede klingt zu ſehr nach dem alten Schlage, und Du mengſt immer und ewig Schwüre darin, die nach dem Pabſtthum riechen. Ueberdem iſt dein Aeußeres viel zu aus⸗
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