Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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Bibel bemalt waren, bei weitem nicht ſo viel Licht herein, als ihre Groͤße zu erwarten berechtigte; und das wenige, welches wirklich durch ſie eindrang, hatte den finſtern feier⸗ lichen Schein des gefaͤrbten Glaſes angenommen.

Treſſilian und ſein Begleiter hatten Muße genug, al⸗ les dieſes genau in Augenſchein zu nehmen; denn es waͤhrte einige Zeit, bis der jetzige Beſitzer des Herrenhauſes ſich ih⸗ nen zeigte. Ob gleich vorbereitet auf den Anblick einer wi⸗ derlichen unanſehnlichen Figur, uͤbertraf dennoch Tony Foſters Haͤßlichkeit, bei weitem Treſſilians Vorſtellungen. Er war von mittlerer Statur, ſtark gebaut, aber dabei ſo plump, daß es an unfoͤrmlichkeit graͤhzte, und allen ſoinen Bewegungen eine linkiſche Unbehuͤlflichkeit gab. Das Haar, auf welches die Maͤnner zu jener Zeit mehr Aufmerkſamkeit verwandten, als man jetzt zu thun pflegt, war weder glatt gekaͤmmt, noch in kleinen Locken gekraͤuſelt oder auffriſirt, wie man es wohl auf alten Bildern ſieht, und wie es ungefaͤhr noch heut zu Tage unſere feinen Herren tragen, ſondern hing nachlaͤſſig, dem Kamm laͤngſt entfremdet, uͤber ſeine ſtruppigen Augen⸗ braunen und ſein ſeltſam widerliches Geſicht herab. Seine durchdringenden ſchwarzen Augen lagen tief unter den bu⸗ ſchigten Brauen verſteckt, und ſchienen, da ſie ſich immer zur Erde ſenkten, ſich ihres eigenen natuͤrlichen Ausdrucks zu ſchaͤmen, und ſich der Aufmerkſamkeit der Menſchen ent⸗ ziehen zu wollen. Zuweilen aber, wenn ihr Beſitzer die Ab⸗

ſicht hegte, Andere zu beobachten, erhob er ſie ploͤtzlich, und heſtete ſie durchdringend auf den, mit dem er ſprach, und dann ſchienen ſie zugleich wilde Leidenſchaft, und jene See⸗ lenkraft auszudruͤcken, welche die innern Gefuͤhle nach Ge⸗ fallen zu uhterdruͤcken oder zu verbergen im Stande iſt. Seine Geſichtszuge, welche mit dieſen Augen und dieſer