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Die Leute ſprechen von beſonderen Gemaͤchern in⸗ ſeinem al⸗ ten großen Hauſe, reich genug ausgeſchmuͤckt, ſelbſt die Koͤ⸗ nigin, Gott ſegne ſie! zu beherbergen. Einige glauben, er habe im Garten einen Schatz gefunden; andere, er habe dem Teufel ſeine Seele füͤr Gold verkauft; und noch andere mei⸗ nen, daß er den Abt um das ſilberne Kirchengeraͤth betrog, welches waͤhrend der Reformation dort im alten Herrenhauſe verſteckt war. Reich iſt er uͤbrigens; aber nur Gott und ſein Gewiſſen und der Teufel vielleicht wiſſen, wie er es gewor⸗ den. Dabei iſt er verdrießlicher Laune, und hat jeden um⸗ gang hier im Orte abgebrochen, als haͤtte er irgend ein Ge⸗ heimniß zu bewahren, oder als waͤre er aus anderem Teige geknetet als wir. Mein Neffe und er werden gewiß in Streit gerathen, wenn Michgel ſich bei ihm eindraͤngen will, und daher thut es mir leid, daß Ihr, mein werther Herr Treſ⸗ ſilian, noch darauf beſteht, ihm Geſellſchaft zu leiſten.” Treſſilian verſprach ihm darauf, daß er mit großer Vor⸗ ſicht zu Werke gehen wuͤrde; bat ihn, ſich ſeinetwegen keine Sorge zu machen; und gab ihm jene Verſicherungen, mit denen Leute, welche zu einer raſchen Handlung entſchloſſen ſind, die Einwendungen ihrer Freunde abzuwehren pflegen. Indeſſen hatte der Reiſende die Einladung ſeines Wir⸗ thes angenommen, und eben das treffliche Fruͤhſtuͤck verzehrt, welches ihm und Gosling von der huͤbſchen Cecilie, der Schoͤnheit des Ortes, aufgetragen worden war, als der Held der vorigen Nacht, Michael Lambourne, in's Zimmer trat. Seine Toilette hatte ihm dem Anſcheine nach viel Arbeit ge⸗ koſtet; denn ſeine Kleidung„ von der, welche er auf der
Neiſe getragen hatte, voͤllig verſchieden„ war nach der neue⸗
alt ſo viel als moͤglich herauszuheben.
ſten Mode und mit großer Sorgfalt angelegt, um ſeine Ge⸗
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Kenilworth. 1. Bd. E


