Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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zuruͤck, daß or ſich unverzuͤglich zu Bette begab, ſanft ein⸗ ſchlief und am andern Morgen wie ein neuer Menſch er⸗ wachte.

3.

Und wie gehts Eurem Vetter, fragte Treſſilian,als am Morgen nach dem Gelage, welches wir in dem letzten Capitel beſchrieben haben, Giles Gosling zuerſt in die Gaſt⸗ ſtube trat;iſt ihm wohl, und beharrt er auf ſeine Wette?

Ganz wohl, lieber Herr! er iſt ſeit zwei Stunden auf, und hat ſchon, Gott weiß wen Alles? von ſeinen alten Be⸗ kannten beſucht; eben erſt iſt er zuruͤckgekehrt, und haͤlt ſein Fruͤhſtuͤck von friſchen Eiern und Muskateller; aber was ſeine Wette betrifft, ſo rath' ich Euch als Freund, bleibt davon, und uͤberhaupt von Allem, was Michael unternimmt. Statt deſſen nehmt ein warmes Fruͤhſtuͤck ein, den Magen neu zu beleben; und laßt den Kraͤmer Goldreath und meinen Neffen ſich mit ihrer Wette breit machen, ſo viel ſie wollen.

Es ſcheint mir, ſagte Treſſilian, daß Ihr ſelbſt ſo recht nicht wißt, was Ihr von dieſem Euren Vetter ſagen ſollt, und daß Ihr ihn weder loben noch tadeln koͤnnt, ohne daß

Euer Gewiſſen etwas dagegen einzuwenden haͤtte.

Ihr habt wahrhaftig Recht, Herr Treſſilian, erwie⸗ derte Giles Gosling;da fuuͤſtert mir die Verwandtenliebe ins eine Ohr;Giles, Giles! willſt du den guten Namen deines eigenen Neffen ſchaͤnden? willſt du deiner Schweſter Sohn uͤbel nachreden, Giles Gosling? willſt du dein eigenes

MNeſt beſchmutzen, entehren dein eigenes Blut? Dann aber

raunt mir die Gerechtigkeit ins andere Ohr hinein:da ſteht ein werther Gaſt vor dir, wie noch kein beſſerer zum guten 2.