Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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giebt, die uns wider Willen verfolgen, und denen man ver⸗ geblich zuruft: fort mit euch und laßt mich froͤhlich ſeyn!

Traun, erwiederte Giles Gosling,wenn ſolche truͤbe Gedanken, die Eure Seele plagen, nicht auf gut Engliſch weichen wollen, ſo wollen wir einen von Bacons Schuͤlern aus Oxford holen, der ſoll ſie auf Hebraͤiſch beſchwoͤren. Oder was meint Ihr, mein edler Gaſt, wenn wir ſie in ein praͤchtig rothes Meer von Claret untertauchten? Kommt Herr, nehmt meine Freiheit nicht uͤbel, ich bin ein alter Wirth, und mir iſt ſo ſchon eher ein Woͤrtchen erlaubt. Dieſe verdrießliche melancholiſche Laune ſteht Euch uͤbel, ſie paßt nicht zu Euren blanken ſpaniſchen Stiefeln, dem Feder⸗ hut, dem feinen Mantel und der vollen Boͤrſe! Fort mit dem Truͤbſinn alſo, und uͤberlaßt ihn jenen Ungluͤck⸗ lichen, die ihre Beine mit Heu bekleiden, ihren Kopf mit einer alten ſchlechten Muͤtze bedecken muͤſſen, deren arm⸗ ſelige Jacke dem Spinngewebe gleicht, und die doch mit allem Kreuz den Teufel des Unmuths nicht zu bannen ver⸗ moͤgen. Luſtig Herr! kommt, bei dieſem guten Trunk, wir wollen Euren Truͤbſinn aus den Freuden munterer Geſell⸗ ſchaft in das Nebelland der Melancholie verbannen. Hier ſind ein paar heitere Cumpane, die gern froͤhlich ſeyn wol⸗ len, ſchielt doch nicht ſo muͤrriſch zu ihnen hinuͤber, wie der Teufel uͤber Lincolm.

Ihr ſprecht wahr, mein wackerer Wirth, ſprach der Gaſt mit einem melancholiſchen Laͤcheln, das, ſo melancho⸗ liſch es auch war, dennoch ſeinem Geſicht einen gar ange⸗ nehmen Ausdruck verlieh.Ihr habt vollkommen Recht,

mein jovialer Freund, wer ſo muͤrriſch iſt, wie ich, ſollte

nicht die Freude derer ſtͤren, die da gluͤcklicher ſind. Kenilworth. 1. Bd⸗