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— 219— ſchleppt, bedarf nichts mehr;— thut, wie ich Euch befoh⸗ len.“ Wayland Smith zoͤgerte noch immer.„Was wollt Ihr noch,“ fuhr ſie fort,„waren meine Worte nicht deutlich?“ „Allerdings, Mylady!“ ſagte Wayland;„aber darf ich Euch nicht fragen, was Ihr jetzt zu thun beſchloſſen habt?— Ich wuͤnſche nur damit bekannt zu ſeyn, um Euch nach eu⸗ rem Willen zu fuͤhren. Das ganze Land iſt in Bewegung, und fluthet in Stroͤmen nach Kenilworth; ſelbſt wenn wir die noͤthigen Paͤſſe und die Erlaubniß, dort eingelaſſen zu werden, mit uns fuͤhrten, wuͤrden wir auf Schwierigkeiten ſtoßen; in unſerer Lage kann uns daher um ſo leichter Un⸗ heil begegnen.— Verzeiht mir, wenn ich Euch meine Mei⸗ nung kund thuez waͤre es vielleicht nicht beſſer, wenn wir uns der Truppe wieder anſchloͤſſen, welche geſtern vorausging?“ Die Graͤfin machte mit ihrem Kopfe eine verneinende
Bewegung, und ihr Fuͤhrer fuhr fort:„Dann ſehe ich nur
einen Ausweg.“
„Sorich ihn aus!“ ſagte Emmy mit nicht unfreund⸗ lichem Tone, hoffend, viglleicht von ihm einen Rath zu er⸗ halten, den ſie zu begehren ſich ſchaͤmte.„Ich traue Dir, ehrlicher Mann!— was meinſt Du, was ich thun ſoll?“
„Ich muͤßte, meine ich, Herrn Treſſilian von eurem Hierſeyn unterrichten,“ erwiederte Wayland;„ich bin uͤber⸗ zeugt, er wuͤrde mit einigen zuverlaͤſſigen Maͤnnern aus Lord Suſſer Gefolge aufſitzen, um eure perſoͤnliche Sicher⸗ heit zu bewahren.“
„Mir giebſt Du den Rath, mich in den Schutz von Suſſer zu begeben, des unwuͤrdigen Nebenbuhlers von Lei⸗ ceſter?“ fragte die Graͤfin lebhaft. Dann aber, beſorgt, ihr Intereſſe fuͤr den letzteren zu deutlich an den Tag gelegt zu haben, fuhr ſie, als ſie bemerkte, wie Wayland ſie mit Erſtaunen anblickte, ſich verbeſſernd fort:„Was Treſſilian
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