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Es war etwas in dieſer Rede, welches der Graͤfin von Leiceſter jede Luſt benahm, die Unterhaltung fortzuſetzen; da ſie aber einmal die Schranken des Schweigens gebrochen hatte, wußte ihre Reiſegefaͤhrtin, welche von geſpraͤchiger
Gemuͤthsart war, ſchon dafuͤr zu ſorgen, daß ferner keine
Pauſe eintrat; denn ſie beſchrieb ihr mit gelaͤufiger Zunge alle ſeit Jahrhunderten in England ſtatt gehabten Feſte, nannte die Namen aller Theilnehmer daran, und ſchloß dann jedesmal die Erzaͤhlung einer ſolchen Feierlichkeit mit der Verſicherung, daß alle dieſe Pracht und Herrlichkeit nichts in Vergleich der Luſtbarkeiten waͤren, welche jetzt in Kenil⸗ worth Statt finden wuͤrden.
„Und wann werden wir in Kenilworth anlangen?“ fragte die Graͤfin mit einer Gemuͤthsbewegung, welche ſie vergebens zu verbergen ſtrebte..
„Wir, die wir Pferde haben,“ war die Antwort,„koͤn⸗ nen heute Abend zu Warwick eintreffen, und dann ſind noch vier oder fuͤnf Meilen bis Kenilworth;— in Warwick aber muͤſſen wir warten, bis unſere Fußgaͤnger nachkommen; es waͤre denn, daß Mylord von Leiceſter uns Wagen und Pferde entgegengeſandt haͤtte, damit die Taͤnzer und Springer nicht ermüdet ankommen. Ja, einſt machte ich mir auch aus den Maͤrſchen nichts, zehn Meilen konnte ich laufen, und mich doch noch den ganzen Abend auf meinen Abſaͤtzen herumdre⸗ hen, wie der zinnerne Teller auf der Degenſpitze der Gaukler; aber das Alter hat, wie es im Liede heißt, auh mich in ſeine Klauen gevackt, obgleich ich es noch jetzt, wenn mir anders die Muſik und meine Taͤnzer gefallen, mit jeder Taͤnzerin in England aufnehmen will.“
War die Graͤfin von der Geſchwaͤtzigkeit ihrer Gefaͤhrtin faſt uͤbertaͤubt, hatte. Wayland Smith dagegen genug zu thun, den neugierigen Fragen auszuweichen, mit welchen ſein alter


