Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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Jetzk aber muͤſſen wir uns ſputen; in Donnington wollen wir den Gaul zuruͤcklaſſen, damit der Burſche nicht in Ver⸗ ſuchung geraͤth, uns weiter zu verfolgen. Auch muͤſſen wir unſere Geſtalten, ſo viel als moͤglich, veraͤndern, um ſeine etwanigen Nachforſchungen zu vereiteln.

Sie langten darauf ohne weiteres Hinderniß in Don⸗ nington an, wo die Graͤfin durchaus einige Stunden Ruhe genießen mußte, waͤhrend Wayland ſich anſchickte, mit eben ſo großer Eile als Gewandtheit ſolche Maaßregeln zu treffen, wie ſie ihm, um ihre Reiſe ohne Gefahr fortſetzen zu koͤn⸗ nen, noͤthig ſchienen. Demnach vertauſchte er ſeine Hauſi⸗ rertracht gegen eine andere Kleidung, und fuͤhrte den Gaul in den Gaſthof zum Engel, an der entgegengeſetzten Seite des Dorfes,⸗zwo er im Laufe des Vormittags, als er in ſei⸗ nen Geſchaͤften hin und herging, gewahrte, wie das Pferd aus dem Stalle gezogen, und dem Kraͤmer ſelbſt uͤbergeben ward, welcher an der Spitze eines bewaffneten Haufens er⸗ ſchienen war, um das mit Gewalt wiederzunehmen, was ihm, außer der Bezahlung einer ungeheuren Portion Ale, welche ſeine Begleiter auf ſeine Rechnung ausgetrunken hat⸗ ten, ohne weiteres Löſegeld verabfolgt wurde.

Nach dieſer Handlung der Vorſicht und der Redlichkeit beſorgte Wayland Kleider, ſowohl fuͤr die Graͤfin, als fuͤr ſich, in welchen ſie Landleute von der beſſeren Claſſe zu ſeyn ſchienen; dann ward beſchloſſen, daß ſie, um deſto weniger Aufmerkſamkeit auf ſich zu ziehen, fuͤr die Schweſter ihres Begleiters gelten ſolle; der Einkauf eines guten, aber kei⸗ nesweges ſchoͤnen Pferdes, dem ſeinigen an Werth gleich, vollendeten dieſe Anſtalten, welche Wayland durch das von Treſſilian erhaltene Geld zu bewirken in den Stand geſetzt war, und ſo machten ſie ſich Nachmittags, nachdem ſich die Graͤfin durch einen wohlthaͤtigen Schlummer geſtaͤrkt fuͤhlte,