Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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„So gewiß, als ein Menſch es hierin ſeyn kann,“ er⸗ wiederke der Aichymiſt.

„Dann fuͤrchte ich nichts,“ ſagte Varney.„Ich weiß, Du wirſt dich dem Teufel um keinen Schritt mehr naͤhern, als wofuͤr Du Belohnung zu hoffen haſt. Du wardſt be⸗ zahlt, Krankheit zu ſchaffen, und wuͤrdeſt es fuͤr Verſchwen⸗ dung halten, Mord zu demſelben Preiſe zu geben.— Fort ietzt! jeder auf ſein Zimmer!— morgen werden wir den Erfolg ſehen.

„Was thatet Ihr, um ſie zum Hinunterſchlucken zu be⸗ wegen?“ fragte Foſter ſchaudernd.

„Nichts;“ entgegnete Varney;„ich heftete nur Blièke auf ſie, wie die, mit denen man Weiber, Kinder und Narren regiert. Sie ſagten mir im St. Lucas Hospital, daß mir grade ein Blick eigen, hundert ſolcher Kranken in Furcht zu erhalten. Der Auffeher machte mir ſein Comyli⸗ ment daruͤber, und ſo weiß ich mein Brod zu verdienen, wenn mir die Hofgunſt einmal den Ruͤcken kehren ſollte.“

„Und fuͤrchtet Ihr euch nicht, falls die Portion zu ſtark waͤre?“ fragte Foſter...

„Dann wuͤrde ſie nur um ſo ſanſter ſchlafen,“ ſagte Varney;„die Angſt davor ſoll mir meine Ruhe nicht rau⸗ ben.— Gute Nacht, Ihr Herren!“

Anthony Foſter ſeufzte tief auf, und hob ſeine Augen und Haͤnde zum Himmel empor. Der Alchymiſt erklaͤrte ſeinen Entſchluß, den groͤßten Theil der Nacht mit wichtigen Experimenten zuzubringen, worauf die beiden Ehrenmaͤnner von ihrem Genoſſen Abſchied nahmen, und ſich zur Ruhe begaben.