Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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hoffen, vorausgeſetzt, daß das große Geheimniß entdeckt wird, durch welches die koſtbarſten Produete der Natur aus ihren unreinen Stoffen gezogen werden, gleichwie die Strah⸗ len der Sonne den Schmetterling aus der unſcheinbaren Puppe hervorrufen.“

„Se. Ehrwuͤrden, unſer Pfarrherr, ſpricht nichts von dieſen Verheißungen,“ ſagte Foſter zweifelhaft;„und uͤber⸗ dem verkuͤndet die heilige Schrift, daß jene Koſtbarkeiten keineswegs fuͤr ſolche beſtimmt ſind, die auf der Erde ſuͤndi⸗ gem Werke oblagen, oder boͤſen Leumund ſprachen.“

„Gut, mein Sohn!“ erwiederte Alasco; nund welchen Schluß ziehſt Du daraus?“

„Daß die,“ ſagte Foſter,„welche ins geheim Gift be⸗ reiten, und die, welche es vertheilen, keinen Anſpruch auf jene unſchaͤtzbaren Reichthuͤmer machen koͤnnen.“

„Du mußt,“ entgegnete der Alchymiſt,„zwiſchen dem Uebel, welches boͤſe Folgen traͤgt, und zwiſchen dem, welches

guten Zweck beabſichtigt, unterſcheiden lernen, mein Sohn.— Wenn durch den Tod eines Menſchen die glückliche Periode uns naͤher gebracht werden kann, in welcher man nur zu wuͤnſchen braucht, um alles Gute zu bekommen, alles Uebel zu entfernen— in welcher Schmerz, Krankheiten und Trauer

menſchlicher Weisheit unterthan ſeyn, und auf den leiſeſten

Wink des Weiſen entfliehen werden,— in welcher das, was wir jetzt das ſeltenſte und reichſte nennen, im Bereich eines Jeden liegen wird, welcher der Stimme der Weisheit Gehoͤr giebt,— wenn die Heilkunſt verloren, oder vielmehr in die einzige Univerſal⸗Arzenei eonzentrirt ſeyn wird,— wenn die Weiſen Monarchen dieſer Erde ſeyn werden, vor deren Kronen ſelbſt der Tod Ehrfurcht haben wird,— wenn, ſage ich, ſolche geſegnete Vervollkommnung aller Dinge durch

den unbedeutenden umſtand beſchleunigt werden kann, das