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tel verdorben, aber, wie es ſcheint, Hofgluͤck gemacht.— Moͤge die wankelmuͤthige Goͤttin ſich meinem wackern Herrn eben ſo guͤnſtig zeigen!
Die koͤnigliche Barke legte bald darauf bei Deptford an, und unter dem lauten Jubel des Volks, den ihre Gegenwart jedesmal erregte, ſchritt Eliſabeth unter einem Baldachin, von ihrer uUmgebung gefolgt, und von der Freude jauchzen⸗ den Menge umringt, nach Say's Court hinuͤber, wo ihre Ankunft zuerſt durch den laut vor ihr her toͤnenden Jubel
verkuͤndigt ward..
Suſſer, welcher grade mit Treſſilian berathſchlagte, wie der vermeintliche Zorn der Koͤnigin zu beſaͤnftigen ſey, ge⸗ rieth in unendliches Erſtaunen, als er ihre ſo nahe Ankunft erfuhr,— nicht etwa, weil ihm der Beſuch der Monarchin, ſowohl in Krankheiten als bei voͤlligem Wohlſeyn, unge⸗ woͤhnlich geweſen waͤre; ſondern, weil ihr ploͤtzliches Er⸗ ſcheinen es durchaus unmoͤglich machte, jene Vorbereitungen zu treffen, mit welchen Eliſabeth, wie es ihm gar wohl be⸗ kannt war, ſich begruͤßt zu ſehen liebte. Ueberdem war ſeine jetzige wilde militairiſche Haushaltung, welche durch ſeine Krankheit noch mehr in Unordnung gerathen war, ſchlecht geeignet zum Enipfang einer Monarchin.
In ſeinem Innern den Zufall verwuͤnſchend, der ihm dieſen gnaͤdigen Beſuch ſo unerwartet uͤber den Hals ſandte, eilte er hinab, von Treſſilian gefolgt, deſſen trauriger, aber intereſſanter Geſchichte er ſo eben ein aufmerkſames Ohr ge⸗ liehen hatte.
„Auf den Beiſtand,“ ſagte der Graf,„den ich Euch, mein Freund, bei Eurer Klage gegen Varney zu leiſten im Stande bin, geben Euch Gerechtigkeit und Dankbarkeit die vollſten Anſpruche. Wir werden jetzt bald ſehen, ob ich Euch in dieſer Angelegenheit bei der Monarchin dienen kann, oder


