welche aber den Iuden in das groͤßte Erſtaunen zu verſetzen ſchien. Er ſtarrte Wayland Smith an, wie jemand, der ploͤtzlich in einem unbeachteten Fremden, einen beruͤhmten,, Helden, oder maͤchtigen Potentaten entdeckt hat.„Heiliger Elias!“ ſchrie er, ſo bald er ſich nur ein wenig von ſeinem Erſtaunen erholt hatte, und indem er ſchnell von ſeinem fruͤ⸗
heren argwoͤhniſchen, finſteren Weſen zu kriechender Hoͤflich⸗ keit uͤberging, kruͤmmte er ſich faſt vor dem Schmidt, flehend, er moͤge doch eintreten in ſeine ſchlechte Behauſung und der Schwelle ſeiner Thuͤr Heil bringen, indem er uͤber ſie hin⸗ einſchritte.
„Wollt Ihr nicht trinken einen Becher mit dem armen Juden Zacharias Yoglan?— Wollt Ihr trinken Tokayer— wollt ihr nicht ſchmecken meinen Laerymaͤ Chriſti— wollt Ihr nicht“——
„Ihr beleidigt mit Eurem Vorſchlag,“ erwiederte Way⸗ land,„reicht mir, was ich von Euch begehre, und vermeidet ferneres Geſchwaͤtz.“
Der ſo abgewieſene Iſraelit zog ſein Schläſſelbund hervor, und eroͤffnete mit großer Behutſamkeit ein Behaͤltniß, welches mit mehr Sorgfalt verwahrt ſchien, als die uͤbrigen Arzenei⸗ kaſten, unter denen es ſtand. Dann ſchob er ein kleines ver⸗ borgenes Schubfach heraus, hob einen Glasdeckel auf, und brachte einen kleinen Vorrath von ſchwarzem Pulver zum Vorſchein, den er Wayland mit einem Anſchein von großer Ehrerbietung uͤberreichte, obgleich dabei ein Ausdruck von Geiz und Eiferſucht in ſeinem Geſichte jeden Gran des Pul⸗ vers zu begleiten ſchien, der nun in die Haͤnde des Kaͤufers gelangen ſollte.
„Habt Ihr eine Wagſchaale?“ fragte Wayland.
Der Jude zeigte auf die, welche zum Gebrauch der ge⸗ woͤhnlichen Kaͤufer in ſeiner Bude bereit lag, verrieth aber


