Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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muͤſſe denn ſeyn, daß Yoglan, der Jude, etwas davon an der Hand habe.

Dacht' ich's wohl! ſagte Wayland, und als ſie aus dem Laden getreten waren, ſprach er zu Treſſilian:Ich bitte Euch um Verzeihung, Herr, der Muͤhe wegen, die ich Euch mache; aber kein Kuͤnſtler vermag ohne ſein Werkzeug zu arbeiten; wir muͤſſen durchaus zu dieſem Juden; aber ich ſtehe Euch dafuͤr, daß, wenn Ihyr dadurch laͤnger aufgehalten werdet, als eure Zeit es zu erlauben ſcheint, Euch dennoch durch den Gebrauch, den ich von dieſer Arzenei machen werde, reichlicher Erſatz werden wird. Vergoͤnnt mir jetzt, voran zu gehen, wir muͤſſen nun die breiten Straßen verlaſ⸗ ſen, und werden ſchneller an den Ort unſerer Beſtimmung gelangen, wenn ich euch den Weg zeige.

Treſſilian erfuͤllte ſeinen Wunſch, und als er nun feinem Fuͤhrer folgte, welcher ihn links, eine kleine Seitengaſſe hinab, nach der Gegend der Themſe fuͤhrte, bemerkte er, daß der Schmidt mit raſchen Schritten und mit einer augenſcheinlich genauen Bekanntſchaft der Stadt durch ein Labyrinth von Durch⸗ gaͤngen und Seitenwegen eilte, bis ee endlich in der Mitte eines engen Gaͤßchens Halt machte, an deſſen Ende ein Stuͤck⸗ chen von der Themſe ſichtbar war, wo die Maſtbaͤume zweier Schiffe, welche die Fluth erwarteten, den Hintergrund bil⸗ deten. Der Laden, vor dem er ſtill ſtand, hatte nicht, der Sitte heutiger Tage gemaͤß, Fenſter von Glas nur ein armſeliger Schirm von grober Leinwand umgab eine Art von Bude, denen gleich, in welcher jetzt die Schuhflicker ihr Handwerk zu treiben pflegen, vorn offen, ungefaͤhr wie bei den Fiſchhaͤndlern unſerer Zeit. Ein kleiner alter Mann mit einem raͤuchrichen Geſichte, uͤbrigens aber das Gegen⸗ ſtuck eines Juden, denn er hatte weiches Haar und war bartlos, erſchien, und fragte Wayland mit großer Hoͤflich⸗