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ich will mit Euch gehen, Herr Foſter, ſo folgſam, als je ein Lamm zum Opferaltare; wenigſtens ſeyd Ihr Vater, und werdet Anſtändigkeit, wenn auch nicht Menſchlichkeit üben;— Euch, Varney, und wär' es mein letztes Wort zu Euch— Euch ſind beide Tugen⸗ den fremd.“
Varney erwiederte nur, daß ihr die Wahl des Ge⸗
ſellſchafters frei ſtände, und ging einige Schritte voran, um den Weg zu zeigen, während die Gräfin, halb auf Foſter gelehnt, halb von ihm getragen, vom Saint Lo⸗
wers⸗Thurme nach der Hinterpforte geführt ward, wo
Tider mit der Sänfte und den Pferden in Bereitſchaft ſtand.“
Die Gräfin ließ ſich ohne Widerſtand in die Sänfte heben. Sie ſah mit einiger Genugthuung, daß, wäh⸗ rend Foſter und Tider neben ihr ritten, der gefürchtete Varney hinter ihnen zurückblieb, und ſich bald in die Dunkelheit der Nacht verlor. Eine kurze Zeit bemühete ſie ſich, während der Weg ſich längs dem See ſchlän⸗ gelte, die hohen Thürme und Zinnen des Schloſſes im Augenſchein zu behalten, von dem ihr Gemahl Herr und Gebieter war, und von woher ihr noch hie und da Lichter entgegen ſchimnierten, bei deren Schein noch
einige Zechbrüder beim muntern Gelage weilen mochten;
als die Wendung der Landſtraße ihr dieß aber nicht mehr
möglich machte, wandte ſie ihre Blicke, und zurück in die Sänfte ſinkend, befahl ſie ſich in Gottes Schutz.
Außer dem Wunſche, die Gräfin zur ruhigen Fort⸗ ſetzung der Reiſe zu bewegen, beabſichtigte Varney auch
eine Unterredung ohne Zeugen mit Lambourne, von dem ec jeden Augenblick eingeholt zu werden wünſchte. Er
kannte den Charakter dieſes Menſchen als raſch, blut


