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entzogen, und ſich auf ſein Zimmer begeben, wo es im tiefen Schlafe lag, als Varney, völlig reiſefertig, eine Blendlaterne in der Hand, hereintrat. Er horchte einen Augenblick, um zu hören, was ſein Spießgeſelle im Schlummer murmele, und vernahm deutlich die Worte: „Ave Maria— ora pro nobis— nein!— ſo heißt's nicht— erlöſe uns vom Uebel— ſo, ſo iſt's recht.“
„Er betet im Schlafe,“ ſagte Varney,„und miſcht ſein katholiſch und proteſtantiſch zuſammen.— Er ſoll des Betens noch mehr bedürfen, bevor ich ihn aus der Fauſt laſſe.— Hallo, hallo! wach' auf, heiliger Mann!— noch hat Dich der Teufel nicht ſeiner Dienſte entbunden!“
Als Varney, ſo ſprechend, den Schläfer beim Arm rüttelte, nahm ſeine Gedankenreihe ſchnell eine andere Richtung:„Diebe,— Diebe!“ rief er aus!—„ich will für mein Gold ſterben,— für mein liebes, ſauer erworbenes Gold ſterben.— Wo iſt Janette,— iſt ſie in Sicherheit?“
„Sicher genug, du alter Filz,“ entgegnete Matndy „heraus mit Dir aus der Faulbank!“
Foſter war jetzt erwacht, und ſaß aufrecht in ſeinem Bette, Varney über ſeinen ſeltſamen ſpäten Beſuch be⸗ fragend.„Das bedeutet nichts Gutes,“ ſagte er.
„Falſch prophezeiht, heil'ger Antonius,“ verſetzte Varney;„es bedeutet, daß die Zeit gekommen iſt, wo dein Pachtgut in ein Freigut umgewandelt werden ſoll.—
Was ſagſt Du dazu, Alter?“ „Hätter Ihr mir das bei hellem Tage verkündet,“
erwiederte Foſter,„da würde ich mich gefreuet haben,—
aber in dieſer Todtenſtunde, bei der dunkeln Lampe, und
bei eurem bleichen Geiſtergeſichte, das mit euren lichten
Worten ſo in Widerſpruch ſteht, zwingt es mich mehr an +*.


