Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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uvor erſucht hatte, das Zimmer ven innen zu verſchließen,

und es nicht zu verlaſſen, und ging dann, um eine

Gelegenheit zu ſuchen, ſowohl um den ihm gewordenen

Auftrag zu vollziehen, wie auch einen von ihm ſelbſt

entworfenen und durch die Umſtände herbaigeführten Plan

auszuführen. Das Betragen der Gräfin während der ganzen Reiſe ihr oft lang anhaltendes tieſes Schweigen die

Ungewißheit und Unſchlüſſigkeit aller ihrer Bewegungen,

und die völlige Unfähigkeit, ſelbſt zu denken und zu han⸗

deln, hatten bei Wayland den nicht unwahrſcheinlichen

Gedanken erregt, daß das Traurige ihrer Lage gewiſſer⸗ maßen ihren Verſtand zerrüttet habe. Als ſie aus Cumnor⸗Place, und der Gefahr, von welcher ſie dort bedroht ward, entflohen war, wäre dem Anſcheine nach die vernünftigſte Parthie, welche ſie hätte ergreifen können, die geweſen, ſich auf der Stelle zu ih⸗ rem Vater, oder ſonſt irgendwo hin zu begeben, wo ſie entfernt von denen geweſen wäre, welche dieſe Gefahren ſchufen. Wenn ſie, ſtatt ſo zu handeln, verlangte, nach Kenilworth geführt zu werden, konnte Wayland nichts anders glauben, als daß ſie die Abſicht habe, ſich unter den Schutz Treſſilians zu ſtellen, oder wohl gar die Hülfe der Königin in Anſpruch zu nehmen. Jetzt aber ſchrieb ſie, ſtatt dieſen natürlichen Weg einzuſchlagen,

einen Brief an Leiceſter, an Varney's Gönner, unter deſſen Gerichtsbarkeit, wenn auch grade nicht mit ſeiner Bewilligung, alles Böſe ſtatt gehabt hatte, welches ihr

bisher zugefügt worden war.

Dieß ſchien Wahland eine unvernünftige verzweif⸗ lungsvolle Maaßregel, und er ſcheuete ſich, ſowohl in Rückſicht auf ſeine eigene Sicherheit, als auf die der