— 160—
„Glauben Sie mir, ich hege keinen ſolchen Argwohn,“ entgegnete Charles.
„Du mußt mit Deinen eigenen Augen ſehen, ich verlange es durchaus. Da, ſieh dieſe Briefe, es iſt die Handſchrift Deiner Mutter, ſie enthal⸗ ten die Geſchichte Deiner Geburt, und der ſtatt⸗ gehabten Taͤuſchung Deines Vaters.“
Harley blickte in die Papiere, er erkannte die wohlbekannten Schriftzuͤge ſeiner Mutter, und wenn bisher auch noch ein Zweifel in ſeiner Bruſt vorhanden geweſen waͤre, mußte dieſer jetzt ver⸗ ſchwinden.
„Dieſe Beweiſe ſind leider nur zu uͤberzeu⸗ gend,“ ſprach er, indem er die Papiere zuruͤck⸗ gab. „Mein Benehmen, das Dir bisher unerklaͤr⸗ bar ſcheinen mußte,“ fuhr der Baronet fort, „iſt Dir jetzt entraͤthſelt, ich hielt es fuͤr meine Pflicht, fuͤr das Wohl meines in Indien gebor⸗ nen Sohnes eben ſo thaͤtig zu wirken, als fuͤr das meiner anderen Kinder. Lady Henderſon ſchenkte mir keinen maͤnnlichen Erben, und ſo bliebſt Du mein einziger Knabe; daher mein


