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Das Ideal
Entstehung
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Eliſabeth,*) und vor ihr knieete die kleine Ele⸗

onore auf einem Schemel und hielt ihre her⸗ abhängende rechte Hand, während der König mit großen Schritten im Zimmer auf und ab ging.

Ich knieete neben leonoren nieder, und reichte den Becher dem Fräulein Sophie, welche iihn an die Lippen der Prinzeſſin Anna führte. Dieſe wandte das Antlitz ab, ſo als weigere ſie ſich, den Trank zu ſich zu nehmen, Eleonore aber ſprach in einem freundlichen Tone, indem ſie der Prinzeſſin die Hand küßte:Anna, ſüße Anna, denke an unſern Vater! worauf der fromme Engel das Haupt zu dem Becher neigte und die Arzenei zu ſich nahm. Als So⸗ phie mir das geleerte Trinkgeſchirr zurück gab, nannte ſie mich bei Namen, da öffnete die Prinzeſſin ihr mattes Auge:Ach Dorothea, ſeufzte ſie,Dein armer Joſeph! Sie ver⸗ mochte nicht weiter zu reden, denn ſie gedachte, aller Wahrſcheinlichkeit nach, des letzten Ge⸗

*) Ebenfalls eine Tochter des Koͤnigs und der Frau Chriſtine Munk.

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