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ſie anſchaute. Oft, wenn ich Nachts meine Au⸗ gen ſchließen will, ſchwebt ſie mir vor und ver⸗ jagt den Schlaf und die Ruhe von meinem La⸗ ger.— Die Hand, welche Ranzau noch vor ſo kurzer Zeit ſo freundlich und huldreich auf meine Schulter legte, lag jetzt kalt und regungslos da, die ſchöne, offene Stirn war todtenbleich und durchnäßt hingen die blonden Locken herab, mit denen ſeine reizende Braut noch ſo eben tändelte — das Waſſer triefte von ſeinem Körper, wie bei jenem Verunglückten, mein guter Friedrich, deſſen Leiche wir vor Kurzem begegneten, und die ſo furchtbare Erinnerungen bei mir erweckte.“
Nach einer kurzen Pauſe, in welcher ſie, in trüben Gedanken vexrſunken, dageſeſſen, fuhr Baſe Dorothea in ihrer Erzählung folgendermaßen fort:
„Der König wandte ſich einen Augenblick lang ab und bedeckte ſein Geſicht mit den Hän⸗ den, darauf ſprach er:„ſchafft ihn ſchnell hin⸗ auf in das Schloß und holt meinen Wundarzt, Doktor Fabricius, ich folge ſogleich.“Y“ Während der König dieſe Worte ſprach, ward er meiner gewahr,„kommt mit uns,“ rief er mir zu,„wir könnten vielleicht weiblicher Hülfe bedürfen, geht


