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Das Ideal
Entstehung
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manches gegen ihn, und mir oft geſagt, daß er falſch und bösartig ſey.

Eines Nachmittags, grade als Ranzau der Prinzeſſin einen Beſuch abſtattete, empfing ich ein Billet von Joſeph, welcher mir anzeigte, daß er ſehr unpäßlich ſey und das Bett nicht verlaſſen könne, weshalb ich ihn nicht erwarten möchte; ich erſchrak, daß ich ihn nicht ſchon früher veranlaßt hatte, ärztliche Hülfe zu ſu⸗ chen; endlich gegen Abend entſchloß ich mich, zu ihm zu gehen, denn ich wollte durchaus wiſſen, wie es mit ihm ſtände. Mit einer Leuchte in der Hand, machte ich mich auf den Weg. über den Schloßplatz kamen faſt nur Perſonen welche zum Schloſſe gehörten und mich folglich kann⸗ ten, auch hatte ich Abends ſchon oft den Weg gemacht, ohne daß mir etwas Unangenehmes be⸗ gegnet/ wäre. Dicht an jener Seite, des Schloß⸗ grabens wohnte eine meiner Freundinnen, die ich erſuchen wollte, mit mir zu gehen. Ich hatte ungefähr die Mitte des Platzes erreicht, als es mir plötzlich vorkam, als ob ich in dem welken Laube etwas raſſeln hörte; ich hemmte meine Schritte, horchte hin, vernahm deutlich,