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die Letztere zu ihrer Erbin einſetzen würde; jetzt erklärte ſie unverholen, daß dieſes ihr feſter Ent⸗
ſchluß ſei, munterte die ſtille Liebe des ſchüch⸗ ternen Friedrichs auf, verſchaffte den Liebenden
die Einwilligung der Mutter,(der Vater hatte Friedrich längſt ſchon als ſeinen Sohn betrach⸗
tet) und verſprach, ſobald derſelbe nur ein klei⸗ nes Amt erhalten haben würde, Chriſtine reich⸗ lich auszuſteuern, damit ſie die Freude hätte, das liebende Paar noch während ihrer Lebenszeit vereinigt zu ſehen. Der Sommer verging; ſchon mit Anfang des Herbſtes aber konnte unſer Friedrich die gegründete Hoffnung nähren, bal⸗
digſt und zwar in Copenhagen angeſtellt zu wer⸗
den. Dorothea hielt ihr Verſprechen, eine reich⸗ liche Ausſteuer ward eingekauft, ſie war wäh⸗ rend dieſer Zeit faſt täglich in dem Hauſe ihres Bruders, und Friedrich, ihr ſteter Begleiter, brachte ſie faſt jedesmal nach Hauſe und holte ſie an Feiertagen oft ab..
An einem Sonntag Abend ſollte er ſie in einem Hauſe abholen, wo ſie zu Mittag geſpeiſt
hatte, und ſie dann nach Chriſtinens Eltern be⸗ gleiten. Sie waren eben eine Brücke paſſirt,


