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Das Ideal
Entstehung
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ſich in die Arme ihrer Schwiegermutter. Ihre Schönheit und die Gutmüthigkeit, welche aus ihrem ganzen Weſen ſprach, gewannen ihr bald das Herz der Letzteren; und auch dem wackern Arenzen wurde ſie wegen ſeiner Geradheit, ſeiner Genügſamkeit, vor allen aber wegen der Achtung, die er für ihren theuren Sohn hegte, gar bald gewogen.

Schon, als Eliſabeth die däniſche Küſte in der Ferne gewahrte, trat das Bild der Gräfin Ulfeld lebendig ihr vor die Seele. Auf jener Inſel hatte ſie das Licht der Welt erblickt, un⸗ ter den Augen ihres Königlichen Vaters hatten ſich ihre von ihm ererbten geiſtigen und körperli⸗ chen Vorzüge entwickelt. Und als darauf Eliſa⸗ beths Blicke auf das Meer und auf das ſchwedi⸗ ſche Ufer fielen, da gedachte ſie, wie manchen Seufzer wol die Unglückliche von jenem Reiche über die ſchäumenden Wogen in ihr Baterlind geſandt haben mochte! 8

Eliſabeth hatte mit ihrem Gatten die Ver⸗ abredung getroffen, einige Wochen nach ihrem

Aufenthalte in Kopenhagen, eine Reiſe nach Füh⸗ nen zu machen, und dort die Gräfin Ulfeld zu